Wasserbetten liegen voll im Trend. Sie machen jede Bewegung mit und schmieden sich dem Körper an. Das verspricht Liegekomfort. In der Anschaffung sind Wasserbetten nicht gerade billig. Doch lohnt sich diese Investition, schläft man in einem Wasserbett tatsächlich besser?
Ein Problem bei Wasserbetten ist oft die zu große Nachgiebigkeit, das Wasserbett verformt sich manchmal stark nach einer Bewegung. Dies kann man vermeiden, indem man eine Wassermatratze wählt, die mit Fasermatten stabilisiert ist. Diese Fasermatten machen das Wasserbett stabil, das Bett stabilisiert sich nach einer Bewegung schneller. Die Fasermatten können nicht verrutschen, denn sie sind miteinander verbunden und am Boden der Matratze befestigt. Das Wasserbett ist beheizbar.
Ein Wasserbett kann tatsächlich zu einem besseren Schlaf beitragen. Da die Körpertemperatur während des Schlafs absinkt, bewirkt die beheizte Matratze des Wasserbettes nicht nur ein leichteres Einschlafen, sondern ein besseres Durchschlafen. Während des Schlafs wird die gesamte Körperauflagefläche gleichmäßig mit Wärme versorgt. Kliniken haben dies längst erkannt und nutzen Wasserbetten für Patienten mit schweren Operationen und Verletzungen, z. B. nach Unfällen. Menschen mit Rückenbeschwerden werden schnell den Komfort eines Wasserbettes zu schätzen wissen.
Der Schlaf wird im Wasserbett entspannter, die körperliche Entspannung setzt im Wasserbett schneller als im normalen Bett ein. Aufgrund des geringen Drucks vermittelt das Wasserbett eine Art Schwebezustand. Untersuchungen ergaben, dass der Schlaf im Wasserbett etwa 20 % intensiver als in einem normalen Bett ausfällt. Das ist kein Wunder, denn der Mensch besteht zu 70 % aus Wasser. Bereits während der Embryonalentwicklung waren alle Menschen von Wasser umgeben und fühlen sich daher schon unbewusst in einem Wasserbett wohl.
Damit das Wasserbett tatsächlich zu einem verbesserten Schlaf beiträgt, sollte man beim Kauf unbedingt auf Qualität achten