Ergonomische Matratze

Der Mensch verbringt schätzungsweise ein Drittel seines Lebens mit Schlafen. Aus diesem Grund ist die Verwendung einer ergonomischen Matratze äußerst wichtig – selbst wenn man im Schlaf nicht spürt, dass man falsch liegt, so bemerkt man es spätestens im wachen Zustand an Verspannungen und Rückenschmerzen. Die Wirbelsäule ist ein komplexes, sensibles Körperteil, das sich im Schlaf genauso erholen muss wie das Gehirn.

Welche Kriterien gibt es für ergonomische Matratzen?
Das Hauptkriterium ist die richtige Lage der Wirbelsäule auf der Matratze: Liegt man auf der Seite, muss sie eine gerade Linie bilden und darf im Beckenbereich nicht knicken. In Rückenlage muss die Wirbelsäule ihre natürliche S-Form bilden können. Nur so lagern Wirbel und Bandscheiben entspannt. Das bedeutet, dass die Matratze punktelastisch sein und genau an jenen Stellen nachgeben soll, an denen Schultern und Becken sie berühren, während die Taille gestützt wird.

Welches Material ist das Beste?
Auf das Material kommt es gar nicht so sehr an, sondern auf die Punktelastizität in Bezug auf den individuellen Körperbau, das Gewicht und die Größe. Nur eine professionelle Beratung im Fachgeschäft kann bei der Wahl der richtigen Matratze helfen und der Berater beurteilt während des Liegens, ob Matratze und Körper zusammenpassen. Es ist wichtig, sich für den Kauf Zeit zu nehmen.

Die neue Matratze ist da – und das Liegen schmerzt
Diese Erscheinung ist normal, denn der Körper benötigt einige Wochen um sich an die ergonomische Matratze anzupassen. Nach der Gewöhnung wird man seine neue Unterlage nicht mehr missen wollen und schläft darauf sehr entspannt.

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